Erneut mehr Geburten am Bürger­hospital Frankfurt

Fast 140 Frauen mehr als im Vorjahr entbanden 2018 am Bürger­hospital Frankfurt. Die Frauenklinik des Krankenhauses verzeichnete in den zurückliegenden zwölf Monaten 3.437 Geburten, davon waren 199 Zwillings- und sieben Drillingsgeburten. 2017 waren es insgesamt 3.300 Geburten gewesen. Damit setzt sich der Positiv-Trend an der Klinik fort, die in den vergangenen Jahren laut der milupa Geburtenliste stets Hessens geburten­stärkste Klinik war. Die Liste für das Jahr 2018 liegt aktuell noch nicht vor.

„Sicherlich hat der erneute Anstieg mehrere Ursachen. Zum einen bieten wir gemeinsam mit der Klinik für Neonatologie und pädiatrische Intensivmedizin als Perinatal­zentrum Level 1 werdenden Müttern und ihren Kindern die bestmögliche Versorgung. Wichtige Bausteine sind hier u. a. unsere moderne Pränataldiagnostik sowie unsere pädiatrische Intensivstation, auf der der Chefarzt unserer Neonatologie, Prof. Steffen Kunzmann, und sein Team, kranke Neugeborene, Frühgeborene und selbst Extrem-Frühgeborene mit einem Geburtsgewicht unter 1.500 Gramm optimal versorgen können. Diese Sicherheit spielt für sehr viele Eltern eine wichtige Rolle bei der Auswahl der Entbindungsklinik“, erläutert Prof. Franz Bahlmann, Chefarzt der Frauenklinik, und fährt fort: „Andererseits ist bekanntermaßen auch die Nähe zum Wohnort ein wichtiges Entscheidungskriterium. Es schlägt sich daher in den steigenden Geburtenzahlen sicher auch nieder, dass wir seit dem Wegzug des Marienkrankenhauses die einzige Geburtenstation im Frankfurter Nordend sind. Nun, und nicht zuletzt wächst die Einwohnerzahl in der Stadt und im Großraum Frankfurt in den letzten Jahren kontinuierlich. Auch das zeigt sich natürlich bei uns.“

Teil-Neubau kommt zur rechten Zeit
Da sich der steigende Trend bereits seit vielen Jahren abzeichnete, hatte das Bürger­hospital schon vor langem reagiert und im Jahr 2015 mit dem Bau eines neuen Gebäudes an der Ecke Nibelungen­allee/Richard-Wagner-Straße begonnen. „Die steigenden Geburtenzahlen bedeuten natürlich auch, dass unsere Kreißsäle und unsere Betten immer stärker ausgelastet sind. Es war also daher dringend notwendig, die räumlichen Kapazitäten auszubauen“, erläutert Wolfgang Heyl, einer der beiden Geschäftsführer der Bürger­hospital und Clementine Kinder­hospital gGmbH.

Der Neubau ist mittlerweile nahezu fertiggestellt. In ihn werden nicht nur der Entbindungsbereich mit sieben anstatt vorher fünf Kreißsälen sowie eine Station der Frauenklinik einziehen. Auch die Intensivstation für Früh- und kranke Neugeborene wird dort ihre neue, größere Heimat finden. Bereits vorab können Interessierte in fünf Wochen, am 16. Februar 2019, einen Blick in das neue Gebäude werfen. Von 13.00 Uhr bis 17.00 Uhr findet dann ein Tag der offenen Tür im Neubau statt. In diesem werden künftig auch ein neuer Zentral-OP sowie die Zentralsterilisation untergebracht sein.

Pressekontakt

Tag der offenen Tür im Neubau

Frauenklinik / Geburtshilfe

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