Pneumologie und Allergologie
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In unserer Pneumologie und Allergologie behandeln wir pro Jahr etwa 1.250 Kinder und Jugendliche mit Allergien, chronischen Erkrankungen der Atemwege oder schweren Infektionen. Dabei bestimmen folgende Grundsätze unser Handeln: Wir wollen erreichen, dass die Betroffenen besser mit ihrer Krankheit umgehen. Zusätzlich soll die medikamentöse Therapie optimiert oder – wenn möglich – eine nicht-medikamentöse Therapie etabliert werden.
„Wir helfen dabei, chronische Erkrankungen bestmöglich selbst zu managen.“
Leistungen
Unser Leistungsspektrum in der Pneumologie
Erkrankungen, die die Atemwege verengen:
- Asthma bronchiale
- Obstruktive Bronchitis
Häufig wiederkehrende oder besondere Infektionen der Lunge:
- Rezidivierende Pneumonie
- Infektiöse Lungenerkrankungen
- Tuberkulose
- Primäre ciliäre Dyskinesie
- Immunstörungen, die Infekte begünstigen
Erkrankungen des Lungengewebes:
- Interstitielle Lungenerkrankungen
- Surfactantdefizite
- Exogene allergische Alveolitis
- Heuschnupfen
- Chronisch allergische Rhinitis
- Allergische Rhinokonjunktivitis
- Asthma bronchiale (allergische Form)
- Exogene allergische Alveolitis
Allergische Reaktionen, die Haut oder den ganzen Körper betreffen:
- Akute und chronische Urtikaria (Nesselsucht)
- Nahrungsmittelallergien und andere schwere Allergien
- Insektengiftallergien
- Neurodermitis (häufig mit Allergien verknüpft)
- schlafbezogene Atemstörungen, Stridor
- Fehlbildungen der Atmungsorgane
Diagnostik
Für alle Beschwerden die passende Untersuchung
- Lungenfunktionstest (Spirometrie)
- Bronchospasmolysetest
- Laufbelastungstest / inhalative Methacholinprovokation
Blut-, Haut- und Organtests:
- CAP-RAST (Bluttest auf spezifische Allergien)
- Allergen-Patch-Test (Allergietest auf der Haut für Kontaktallergien)
- Nasale Allergenprovokation (Nase)
- Inhalative Allergenprovokation (Lunge)
- Doppelblind-placebokontrollierte Nahrungsmittelprovokation
- Röntgen-Untersuchungen
- Videoendoskopie der Atemwege
Bei Verdacht auf Reflux:
- 24-Stunden-Ösophagus-pH-Metrie
- Videoendoskopie des oberen Gastrointestinaltraktes
- Polysomnographie / Schlaflabor
- Schweißtest (Mukoviszidosetest)
Atopische Erkrankungen
Wenn das Immunsystem überreagiert
Bei atopischen Erkrankungen reagiert das Immunsystem mit heftiger Abwehr auf zunächst harmlose Stoffe aus der Umwelt. Dies ist zum Beispiel bei Asthma bronchiale, Heuschnupfen oder Neurodermitis der Fall.
Bei der Behandlung atopischer Krankheiten steht für uns die Optimierung der medikamentösen Therapie im Vordergrund. Diese schließt die spezifische Immuntherapie und die stationäre Schnell-Desensibilisierung (ultra-rush) bei Insektengiftallergien sowie die Diätberatung bei Nahrungsmittelallergien ein.
Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Prävention krankheitsbedingter Verschlechterungen und der Verbesserung des Umgangs unserer Patienten mit ihrer Krankheit. Dabei werden auch nicht-medikamentöse Maßnahmen wie die Atemtherapie eingesetzt. Außerdem bieten wir ambulante Asthmaschulungen nach den Vorgaben der „Arbeitsgemeinschaft Asthmaschulung im Kindes- und Jugendalter“ an.
Therapiebegleitende Maßnahmen
Ein großes Team an Therapeut:innen unterstützt die Kinder und Jugendlichen mit verschiedenen Maßnahmen auf ihrem Weg der Genesung.
Unser Team
Kontakt
So erreichen Sie uns
Sekretariat Pneumologie
Telefon: 069 94992-231
Telefax: 069 94992-235
Montag bis Freitag
09.00 bis 12.00 Uhr
Montag zusätzlich
14.00 bis 16.00 Uhr
Station C1
Telefon: 069 94992-134
Wichtige Hinweise für unsere Ambulanz
Ihr Termin bei uns
Bitte mitbringen:
- Überweisung Ihres Facharztes für Kinderheilkunde oder eines Pneumologen (Überweisungen von allgemeinmedizinischen Praxen, auch wenn sie Kinder betreuen, oder HNO-Praxen dürfen wir nicht annehmen.)
- Versichertenkarte Ihres Kindes
- Impfpass des Kindes
- sein gelbes Untersuchungsheft
- Inhalationsmedikamente und ggf. die Inhalationshilfe (z.B. Vortex/Aereochamber)
- vorliegende Untersuchungsbefunde, Laborberichte, Arztbriefe und ggf. Röntgenbilder auf CD/DVD
- unseren ausgefüllten Fragebogen
Bitte beachten Sie:
Bei vorgesehener Lungenfunktionsprüfung wenden Sie möglichst keine bronchienerweiternden Inhalationen oder Montelukast-Tabletten ab ca. zwölf Stunden vor dem Termin an.
Bei einem geplantem Allergie-Hauttest verabreichen Sie bitte fünf Tage lang (wenn möglich) keine Antihistaminika und tragen Sie keine kortisonhaltigen Salben auf die Haut der Unterarme auf.
Sollten Sie den Termin nicht einhalten können, sagen Sie uns bitte Bescheid.
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Gesundheitsthemen
- Clementine | Kinderpneumologie und Allergologie