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Am Clementine Kinder­hospital begleitet, unterstützt und fördert ein großes Team an Therapeut:innen die Kinder und Jugend­lichen mit verschiedenen Angeboten und Maßnahmen auf ihrem Weg der Genesung.

Oft ist dabei das Handeln der begleitenden Therapeuten nicht allein auf die kranken Kinder und Jugend­lichen ausgerichtet, sondern auch auf ihre Eltern und Bezugspersonen.

Ergotherapie

Wieder fit für den Alltag

Ist eine ergotherapeutische Behandlung notwendig, erfolgt diese am Haus durch unsere erfahrenen Ergotherapeutinnen. Anhand eines Interviews (COPM – Canadian Occupational Performance Measure), erfassen sie zunächst, welche Alltagsaktivitäten wichtig sind und welche Probleme dabei auftreten. 

Je nach Alter und Erkrankung wird die Leistungsfähigkeit des Patienten eingeschätzt und auch erfragt, wie zufrieden er oder sie damit ist. Anschließend werden die Kinder und Jugend­lichen durch das Setzen gezielter Reize gefördert. Eltern werden in die Therapie einbezogen, damit sie ihr Kind und sein Handeln besser verstehen und es ggf. unterstützen können.

Mithilfe von:

  • Elternbefragung zur Entwicklung des Kindes
  • Beobachtung beim freien Spiel
  • Gezielte Beobachtung nach Ayres
  • Beobachtung der feinmotorischen und grapho­mo­to­rischen Fähigkeiten
  • Pädiatrisches Ergo­thera­peut­isches Assessment und Prozess­in­stru­ment (PEAP)

  • Kanadisches Modell (CMOP-E)
  • Sensorische Integration nach Ayres
  • Neuro­phy­sio­lo­gi­sche Behandlung nach Bobath
  • Unterstützte Kommunikation

Kontakt

Telefon: 069 94992-257

Kunst- und Gestaltungstherapie

Kreativität Ausdruck verleihen

Durch kreatives Gestalten erleben Kinder und Jugend­liche sich in ihrer Welt als handelnde Personen und nicht als jemand, der sich der Welt ohnmächtig ausgeliefert fühlt. Über das jeweilige Gestal­tungs­ma­terial können die Kinder und Jugend­lichen mit therapeutischer Unterstützung ihren verdrängten Gefühlen und Impulsen Ausdruck geben. 

Angebote

  • Einzel- und gruppentherapeutische Ansätze
  • Projektarbeit
  • intersubjektive und gruppendynamische Gestaltungsgruppen
  • offenes Atelier

Kontakt

Telefon: 069 94992-127

Logopädie

Mund und Stimme beherrschen

Die Logopädie hilft unseren Patient:innen dabei, ihre Kommunikations-, Sprach-, Sprech-, Stimm- und Schluckfähigkeiten zu erhalten oder zu verbessern. Die Therapie ist dabei abgestimmt auf das Alter, den Entwicklungsstand und medizinische Situation des Kindes. In enger Zusammenarbeit mit Ärztinnen und Ärzten, Pflege, Therapeutinnen und Therapeuten sowie den Familien schaffen wir eine vertrauens­volle Atmosphäre, in der Kinder ihre Fähigkeiten bestmöglich entfalten können.

Für Kinder mit neurologischen Störungen bietet unsere Logopädie detaillierte und komplette Befunderhebung über

  • die Sprach- und Sprechleistungen
  • das Schluckvermögen
  • die Gesichtssensibilität
  • die Stimme
  • das Ausmaß der verlorenen Sprache nach neurologischen Erkrankungen und Schädel-Hirn-Verletzungen z. B. durch Gehirntumor, Schlaganfall oder Unfall
  • Ernäh­rungs­störungen z. B. durch Sondenentwöhnung oder Inter­ak­tions­stö­rungen

Kontakt

Telefon: 069 94992-251

Musiktherapie

Freude und Selbstwirksamkeit erleben

Musiktherapie ist eine erlebnis- und hand­lungs­zen­trierte Therapieform in der kinder­neu­ro­lo­gischen Rehabilitation sowie der Psychosomatik. Sie nutzt musikimmanente Behandlungseffekte (entspannend, angstlösend, antriebs­stei­gernd, bewegungsfördernd etc.) und versteht die Musik darüber hinaus als Interaktions- und Ausdrucksmedium, das in Einzel- oder Gruppentherapie angeboten werden kann.

  • Bewältigung von Leidenszuständen
  • emotionale und soziale Unterstützung
  • Verbesserung bestimmter Fähigkeiten und Fertigkeiten
  • Förderung von Potentialen und Gestaltungsmöglichkeiten
  • Förderung von Autonomie und Selbstbestimmtheit

Im Einzelsetting wird dem Patienten ein hohes Maß an Beachtung und Aufmerksamkeit zuteil.

Im Gruppensetting können spielerisch Gruppenprozesse im Erfahrungsfeld zwischen Solo und Zusammenspiel bearbeitet werden. Dabei kommt der Resonanz aus der Gruppe eine wertvolle Bedeutung zu.

Je nach physischer und psychischer Verfassung und dem jeweiligen Krank­heits­ver­lauf werden Behandlungsort, Behandlungsform (aktiv oder rezeptiv), Dauer und Häufigkeit der Behandlungseinheiten, sowie das jeweilige Instrumentarium abgestimmt.

 

Kontakt

Telefon: 069 94992-261

Physio­therapie

Mobilität, Entspannung und Körperwahrnehmung

Jede physiotherapeutische Behandlung folgt einem ganzheitlichen Ansatz. Das heißt: Der familiäre Rahmen, das soziale Umfeld und die Zusammenarbeit mit anderen Berufsgruppen fließen ein in den Therapieansatz. Eltern und Bezugspersonen werden in die Therapie integriert und von den Therapeuten angeleitet, damit sie ihr Kind bestmöglich unterstützen können.

  • Behandlung von Kindern und Jugend­lichen mit neurologischen Erkrankungen, in der neurologischen Früh­rehabilitation mit einer über mehrere Wochen andauernden Intensivtherapie
  • Behandlung von Früh­geborenen und Säuglingen
  • Behandlung von Kindern und Jugend­lichen mit rheumatischen Erkrankungen und sonstigen Erkrankungen des Bewe­gungs­ap­pa­rats
  • Behandlung von Kindern und Jugend­lichen mit Atem­wegs­erkrankungen und Diabetes
  • Behandlung von Kindern und Jugend­lichen mit psychosomatischen Erkrankungen

  • Bobath
  • Castillo Morales
  • Bahnungssystem nach Brunkow / TER Blum
  • Sensorische Integrationstherapie
  • Atemtherapie
  • Entspannungs- und Wahr­neh­mungs­tech­niken
  • Hilfs­mit­tel­ver­sor­gung
  • Entwick­lungs­dia­gnostik
  • Psychomotorik
  • Manuelle Lymphdrainage
  • MT – manuelle Therapie

Kontakt 

Telefon: 069 94992-258

Schule

Den Anschluss behalten

Schulpflichtige Patient:innen, die über längere Zeit im Clementine Kinder­hospital behandelt werden, erhalten an der der Heinrich-Hoffmann-Schule für Kranke in unseren Räumlichkeiten Unterricht. Der Unterricht erfolgt im Einzel- oder Grup­pen­un­ter­richt. Während der Wartezeit bietet die Klinikschule eine „Brückenklasse”.

  • Grundschule
  • Hauptschule
  • Realschule
  • Gymnasium
  • Sonderschule
  • Berufsschule 

  • Fortführung des Regel- bzw. Sonder­schul­un­ter­richts
  • Beratung zur Schullaufbahn
  • Kooperation mit Ämtern und Institutionen