Neonatologie

Auf unserer Säuglingsstation C2 versorgen wir Neugeborene und Säuglinge im ersten Lebensjahr. Ein Großteil unserer Patienten sind Frühgeborene, die zwar keine Intensivstation mehr benötigen, aber noch nicht nach Hause entlassen werden können. Uns ist es ein großes Anliegen, Eltern in die Versorgung ihrer Kinder einzubinden. So können sie Schritt für Schritt die Pflege ihrer Kinder übernehmen und werden optimal auf den Alltag zu Hause vorbereitet.

Oberärztin
Dr. med. Chantal van Quekelberghe

Kontakt

Telefon (069) 94992 -140


Diagnostik und Therapie

Eine Station - zwei Schwerpunkte

Als Nachsorgestation unterstützen wir Frühgeborene unter anderem dabei, selbstständig trinken zu lernen und ihre Körpertemperatur zu halten. Wir führen Phototherapie bei Gelbsucht durch und behandeln Infektionen. Die Frühgeborenen werden vor allem aus unserem Schwester­kranken­haus, dem Bürger­hospital Frankfurt, zu uns verlegt.

Als Akutstation behandeln wir kranke Neugeborene und Säuglinge bis zu einem Alter von zwölf Monaten ohne ansteckende Erkrankungen. Zum Behandlungsspektrum gehören unter anderem Harnwegs- und Nierenerkrankungen und neurologische Erkrankungen wie Krampfanfälle. Weiterhin erfolgt die Therapie von Hämangiomen sowie die Abklärung von Gedeihstörungen oder Atemaussetzern.

Die Station

Unsere Station verfügt über 19 monitorüberwachte Betten. Ein Teil unserer Zimmer verfügt über Schlafplätze für Eltern, so dass sie Tag und Nacht bei ihren Kindern bleiben können. Bei der Aufnahme von Mehrlingen ist es uns wichtig, diese - wenn möglich - gemeinsam mit ihren Eltern in einem Familienzimmer unterzubringen.

Während des Aufenthalts leiten wir Eltern gerne bei der Versorgung ihrer Kinder an und sind bei Fragen rund um die Uhr ansprechbar. Vor allem für Eltern, deren Kinder längere Zeit auf der Frühgeborenen-Intensivstation versorgt wurden, ist es hilfreich, bei uns die Pflege ihres Kindes Schritt für Schritt zu übernehmen.

Im Aufenthaltsraum vor dem Stationseingang können Eltern sich austauschen oder Besucher treffen. Dort befindet sich auch eine kleine Elternküche.

Unterstützung nach der Entlassung

Es ist uns wichtig, Eltern und Kinder bestmöglich auf ihre Entlassung nach Hause vorzubereiten. Deswegen klären wir vor der Entlassung immer den individuellen Unterstützungsbedarf.

Unsere Sozialarbeiter, Psychologen und die Mitarbeiter der Sozialmedizinischen Nachsorge stehen Eltern bei der Organisation von Hilfen für das Leben daheim zur Seite. Sie beraten Eltern auch bei möglichen Anträgen und frühen Hilfen.

Physiotherapeuten des Sozialpädiatrischen Zentrums (SPZ) stellen sich noch während des Aufenthaltes auf unserer Station vor und besprechen bei Bedarf Therapieoptionen.

Sollte ein Kind auch nach seiner Entlassung auf medizinische Unterstützung angewiesen sein, wird es vom Nachsorgeteam weiter daheim begleitet. In den seltenen Fällen, in denen es notwendig ist, organisieren wir für Eltern den Pflegedienst, die Monitorüberwachung, die Heimbeatmung oder die Sondenernährung für zu Hause. So stellen wir sicher, dass der Alltag zu Hause gelingt.


Unser Team

Unsere Ärzte im Clementine Kinder­hospital sind Neonatologen, Kinder-Nephrologen, -Neurologen, -Pneumologen, -Kardiologen, -Rheumatologen, -Diabetologen und -Endokrinologen.

Auf der pflegerischen Seite kümmern sich Kinderkrankenpflegekräfte um unsere kleinen Patienten. Für eine optimale Versorgung erfolgen zudem bei Bedarf physiotherapeutische Behandlungen, Trinktrainings sowie Still- und Impfberatungen für Früh- und Neugeborene.

Seit der Fusion im Jahr 2009 arbeiten wir sehr eng mit der Klinik für Neonatologie und pädiatrischen Intensivmedizin am Bürger­hospital Frankfurt zusammen. Wenn Kinder von der dortigen Intensivstation auf die Nachsorgestation am Clementine Kinder­hospital verlegt werden, läuft die neonatologische Behandlung der Kinder unverändert am Clementine Kinder­hospital weiter. Neonatologen des Bürger­hospitals nehmen hierzu regelmäßig an der Visite auf unserer Station teil. Ärzte und Pflegekräfte werden auch an beiden Standorten gemeinsam eingesetzt. Bei der wöchentlichen psychosozialen Visite verschaffen sich zudem unsere Sozialarbeiter und Psychologen ein genaues Bild der jeweiligen familiären Situation und bieten bei Bedarf Unterstützung an.


Unsere Gesundheitsthemen: Interessante Einblicke. Den Patienten im Fokus.