Bestmögliche Betreuung für Menschen mit Diabetes

Die Klinik für Dia­beto­logie und Ernäh­rungs­me­dizin des Bürger­hospitals ist als „Zertifiziertes Diabeteszentrum DDG“ und „Fußbe­hand­lungs­ein­rich­tung DDG“ ausgezeichnet worden. Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) zertifiziert damit Einrichtungen, die eine hohe Qualität in der Diabe­tes­be­hand­lung bieten.

Über sechs Millionen Menschen in Deutschland haben Diabetes und benötigen eine fach­spezi­fische medizinische Betreuung. Um eine qualitativ hochwertige Versorgung zu gewähr­leisten, zertifiziert die Fachgesellschaft DDG alle drei Jahre Einrichtungen entlang klarer Qualitätskriterien. Die Klinik für Dia­beto­logie und Ernäh­rungs­me­dizin am Bürger­hospital wurden jetzt erfolgreich rezertifiziert. „Die Zertifizierung der DDG zeigt, dass unsere Behand­lung in allen Bereichen den heutigen wissenschaftlichen Erkenntnissen und den definierten Leitlinien entspricht. Das bringt unseren Patienten Sicherheit und ist für uns und unser Team zugleich eine Anerkennung für die täglich zu leistende Arbeit“, erklärt Chefarzt Christian-Dominik Möller.

In den Leitlinien von Fachgesellschaften wie der DDG sind die aktuellen Empfehlungen für die Behandlung von Diabetes festgehalten. Aus diesen Leitlinien heraus hat die DDG Kriterien für die Zertifizierung der spezialisierten Behand­lungs­ein­rich­tungen für Menschen mit Diabetes Typ 1 und Diabetes Typ 2 definiert. Erhält eine Einrichtung eines der Zertifikate der DDG können Patient:innen sicher sein, dass sie in dieser Einrichtung optimal behandelt werden. Die Zertifizierung dient damit als Qualitätssiegel und als Orientierungshilfe auf der Suche nach geeigneten Kliniken oder spezialisierten Praxen.

Um das Zertifikat „Diabeteszentrum DDG“ zu erhalten, musste die Klinik für Dia­beto­logie die leit­li­nien­ge­rechte Betreuung von Menschen mit Diabetes durch Nachweis von Qualitäts­stan­dards und Behandlungszahlen entsprechend der strengen Richtlinien der DDG nachwei­sen. Auch Kooperationen mit anderen Fachärzt:innen, z. B. aus der Augenheilkunde und der Nephrologie, sind erforderlich.

Besonders hohe Expertise bei Behandlung des Diabetischen Fußsyndroms
Neben der Zertifizierung als Diabeteszentrum ist die Klinik von der DDG auch als speziali­sierte Einrichtung für die Behandlung des Diabetischen Fußsyndroms ausgezeichnet worden – eine weit verbreitete Folgeerkrankung des Diabetes. Dabei führt eine Nervenschädigung dazu, dass Betroffene Verletzungen am Fuß nicht rechtzeitig bemerken. Eine schlechtere Infektabwehr sowie wie in vielen Fällen eine zusätzliche Durchblutungsstörung führen zu einer unzureichenden Wundheilung. So verschlimmern sich Wunden weiter – bis schließlich (Teil-)Amputation notwendig werden können. Laut der DDG werden in Deutschland jähr­lich rund 40.000 Amputationen an Füßen als Folge einer Diabeteserkrankung durchgeführt. Zu viele, denn „Ampu­tationen der Füße oder einzelner Zehen sind die Ultima Ratio in der Behandlung von Menschen mit Diabetischem Fußsyndrom. In spezialisierten Einrichtungen wie unserem Zentrum können wir mit modernen Therapiemethoden, wie z.B. der Kalt-Plasmatherapie und der Fliegenlarven-Therapie, Wunden erfolgreich eindämmen und Amputationen verhindern“, erklärt Chefarzt Möller. Um Amputationen am Diabetischen Fuß zu verhindern, hat der Gesetzgeber ein Zweitmeinungsverfahren eingeführt. Vor jeder Amputation hat jeder Betroffene das Recht, einen dafür zugelassenen Spezialisten mit der Frage nach der Notwendigkeit einer Amputation zu konsultieren. In Hessen gibt es nur drei akkreditierte Zentren dafür, die Klinik um Chefarzt Möller ist einer von diesen.  

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Als Ersatz für die Eltern-Infoabende finden Sie auf folgender Seite Video-Einblicke in unsere Geburtshilfe.

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Uhr­­türmchen 2/2025

In dieser Ausgabe lesen Sie:

  • Klinik für Interventionelle Radiologie – Neue Wege in der Behandlung von Gefäß­er­kran­kungen
  • 150 Jahre Clementine Kinder­hospital – Die Geschichte hinter Frankfurts einzigem reinem Kinder­kran­ken­haus
  • Ein Job, viele Gesichter – Rotationsmodell für Medizinische Fachangestellte
  • Myome schonend behandeln – Minimal-invasive Therapieangebote bringen Linderung

Uhr­­türmchen 2/2024

In dieser Ausgabe lesen Sie:

  • Die Zukunft der Krankenhaushygiene – Hygienestandards verbessern, Schulungen intensivieren, Patien­ten­sich­er­heit erhöhen
  • Wenn das Immunsystem die Luft nimmt – Wie Jugendliche mit autoimmunen Lungenerkrankungen leben lernen
  • IM GESPRÄCH: Neue Klinik für Operative Gynäkologie – Interview mit Chefarzt Prof. Dr. med. Amadeus Hornemann
  • IM FOKUS: Behandlung von Gebärmuttersenkungen – Eine Sehne gibt Hoffnung
  • IM GESPRÄCH: Krebsvorstufen frühzeitig erkennen – Dysplasie-Expertin Dr. med. Franziska Hill berichtet
  • Kreative Heilung: Musik- und Kunsttherapie am Clementine Kinder­hospital 
  • Bürger­hospital und Clementine Kinder­hospital fördern berufliche Weiterqualifizierung
  • Stiftung Friedrichsheim spendet Versorgungseinheit für Frühgeborene

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