
Erste Hebammenstudierende starten ins duale Studium
Vor zwei Jahren wurde mit dem Hebammenreformgesetz beschlossen, die Ausbildung von Hebammen in Deutschland an Hochschulen zu überführen. Zum startenden Sommersemester hat das Bürgerhospital jetzt die ersten zehn Studierenden begrüßt, die in Kooperation mit der Goethe-Universität und der Frankfurt University of Applied Sciences akademisch und praktisch auf ihren Beruf in der Geburtshilfe vorbereitet werden.
„Wir befürworten die Akademisierung des Hebammenberufes seit langem und sind glücklich, zum beginnenden Sommersemester unsere ersten Studierenden begrüßen zu dürfen“, erklärt Geschäftsführer Wolfgang Heyl. „Schon vor dem Wechsel auf das Studium ist das Ausbildungsangebot zur Hebamme sehr beliebt gewesen. Daher stellen die durch das Studium erhöhten Bewerbungshürden, wie etwa das Erreichen der Hochschulreife, kein Problem dar. Uns haben im Gegenteil viel mehr Bewerbungen erreicht, als Plätze zur Verfügung stehen. Wir hoffen daher, dass die Zahl verfügbarer Studienplätze in den kommenden Jahren wie angekündigt ausgebaut wird“, ergänzt Heyl. Das Bürgerhospital beheimatet einen der bundesweit größten Kreißsäle.
Zusätzliche Stelle für Koordination von Theorie und Praxis
Für die Studierenden hat das Bürgerhospital zusätzlich die Stelle einer Praxiskoordinatorin geschaffen, die von einer examinierten Hebamme und Pädagogin besetzt wird. „Der Praxisanteil am Studium ist vergleichsweise hoch, aber er muss natürlich mit den vermittelten Theorie-Inhalten an der Hochschule ineinandergreifen. Deswegen ist uns diese zusätzliche Position der Praxiskoordinatorin besonders wichtig. Sie dient als Schnittstelle zwischen der Theorie an der Universität und der Praxis im Kreißsaal. Daneben greifen wir auf unsere erfahrenen Praxisanleiterinnen zurück, die die werdenden Hebammen im Kreißsaal betreuen. So können wir unseren Nachwuchskräften eine qualitativ hochwertige Ausbildung im Hebammenhandwerk bieten“, erklärt Ulrike Schnitzler, leitende Hebamme im Bürgerhospital.
Der erste Studiengang umfasst insgesamt 36 Personen, die gemeinsam studieren und ihre Praxiseinheiten verteilt auf sechs Geburtskliniken im Rhein-Main-Gebiet absolvieren. Neben dem Bürgerhospital sind weitere Kooperationseinrichtungen die Universitätsklinik, das Sana Klinikum in Offenbach, das Varisano Klinikum Frankfurt-Höchst, die Horst-Schmidt-Kliniken in Wiesbaden und das Klinikum Darmstadt. Der duale Studiengang umfasst acht Semester.
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Erste Hebammenstudierende starten ins duale Studium
Vor zwei Jahren wurde mit dem Hebammenreformgesetz beschlossen, die Ausbildung von Hebammen in Deutschland an Hochschulen zu überführen. Zum startenden Sommersemester hat das Bürgerhospital jetzt die ersten zehn Studierenden begrüßt, die in Kooperation mit der Goethe-Universität und der Frankfurt University of Applied Sciences akademisch und praktisch auf ihren Beruf in der Geburtshilfe vorbereitet werden.
„Wir befürworten die Akademisierung des Hebammenberufes seit langem und sind glücklich, zum beginnenden Sommersemester unsere ersten Studierenden begrüßen zu dürfen“, erklärt Geschäftsführer Wolfgang Heyl. „Schon vor dem Wechsel auf das Studium ist das Ausbildungsangebot zur Hebamme sehr beliebt gewesen. Daher stellen die durch das Studium erhöhten Bewerbungshürden, wie etwa das Erreichen der Hochschulreife, kein Problem dar. Uns haben im Gegenteil viel mehr Bewerbungen erreicht, als Plätze zur Verfügung stehen. Wir hoffen daher, dass die Zahl verfügbarer Studienplätze in den kommenden Jahren wie angekündigt ausgebaut wird“, ergänzt Heyl. Das Bürgerhospital beheimatet einen der bundesweit größten Kreißsäle.
Zusätzliche Stelle für Koordination von Theorie und Praxis
Für die Studierenden hat das Bürgerhospital zusätzlich die Stelle einer Praxiskoordinatorin geschaffen, die von einer examinierten Hebamme und Pädagogin besetzt wird. „Der Praxisanteil am Studium ist vergleichsweise hoch, aber er muss natürlich mit den vermittelten Theorie-Inhalten an der Hochschule ineinandergreifen. Deswegen ist uns diese zusätzliche Position der Praxiskoordinatorin besonders wichtig. Sie dient als Schnittstelle zwischen der Theorie an der Universität und der Praxis im Kreißsaal. Daneben greifen wir auf unsere erfahrenen Praxisanleiterinnen zurück, die die werdenden Hebammen im Kreißsaal betreuen. So können wir unseren Nachwuchskräften eine qualitativ hochwertige Ausbildung im Hebammenhandwerk bieten“, erklärt Ulrike Schnitzler, leitende Hebamme im Bürgerhospital.
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