Ukraine-Spende in Höhe von 50.000 Euro an „Ärzte ohne Grenzen“

In Anbetracht des Krieges in der Ukraine haben das Bürgerhospital und das Clementine Kinder­hospital der Hilfsorganisation „Ärzte ohne Grenzen“ eine Sammelspende in Höhe von 50.000 Euro übergeben.

„Wir sind alle unfassbar betroffen über den schrecklichen Krieg gegen die Ukraine. Als Kran­ken­haus­träger haben wir uns daher dazu entschieden, ‚Ärzte ohne Grenzen‘ bei ihrer wichtigen Mission, den Menschen vor Ort medizinisch zu helfen, zu unterstützen. Wir freuen uns außerdem sehr, dass sich so viele Mitarbeiter:innen unserer Spende mit zusätzlichen privaten Spendenbeträgen angeschlossen haben“, erklärt Geschäfts­führer Marcus Amberger. An der Zuwendung haben sich neben vielen Beschäftigten auch die Gesell­schafter des Kran­ken­haus­trägers, die Dr. Sencken­bergische Stiftung und die Clementine Kinder­hospital – Dr. Christ’sche Stiftung mit jeweils 10.000 Euro beteiligt, sodass innerhalb weniger Tage insgesamt 50.000 Euro gesammelt werden konnten.

Die auf Notfallhilfe spezialisierten Teams von „Ärzte ohne Grenzen“ arbeiten in der Ukraine zusammen mit einem medizin­ischen Netzwerk lokaler Ärzt:innen. Gemeinsamen analysieren sie, wo der größte Handlungsbedarf besteht und an welchen Orten im Land oder an den umliegenden Grenzen am dringendsten medizinisch geholfen werden muss.

Schon in der ersten Märzwoche hatten das Bürgerhospital und das Clementine Kinder­hospital dem General­konsulat der Ukraine kurzfristig benötigtes medizin­isches Equipment und Medikamente im Wert von 6.000 Euro zur schnellen Weiterleitung ins Kriegsgebiet übergeben. Parallel dazu haben Pflegeauszubildende weitere Materialspenden eigenständig organisiert, mit mehreren Fahrzeugen an die polnisch-ukrainische Grenze geliefert und auf dem Rückweg Geflüchtete nach Frankfurt mitgenommen.

Pressekontakt

Beiträge aus der gleichen Kategorie

08.11.2022 - News (Allgemeines) | Karriere

Kampagne zum Wiedereinstieg von Hebammen in die klinische Geburtshilfe

Bundesweit gibt es laut Hebammenverband rund 2.700 Hebammen, die an einer Rückkehr in die klinische Berufstätigkeit interessiert sind – aber nur unter der Voraussetzung verbesserter Rahmen­be­din­gungen. Vor diesem Hintergrund startet am Bürgerhospital Anfang 2023 ein Wiedereinstiegsprojekt mit dem Ziel, Hebammen die Rückkehr in die angestellte Berufstätigkeit zu erleichtern. Auf Infoveranstaltungen können sich Interessierte bei den projektverantwortlichen Hebammen informieren. Darüber hinaus bietet die Kampagnenwebseite einen Überblick und Hintergründe zum Projekt: www.hebamme-comeback.de

02.11.2022 - News (Allgemeines) | Auszeichungen & Zertifikate

Bürgerhospital als Weaning-Zentrum zum dritten Mal zertifiziert

Die Deutsche Gesell­schaft für Pneumologie hat das Bürgerhospital erneut als Weaning-Zentrum zertifiziert. Damit bleibt es die einzige Einrichtung in Frankfurt, die die von der Fachgesellschaft vorgeschriebenen hohen Anforderungen für ein Zentrum zur Beatmungs­ent­wöhnung erfüllt. Das Zertifikat ist bis 2025 gültig.

27.06.2022 - News (Allgemeines)

Inter­dis­zi­pli­närer Kongress für Endokrine Chirurgie und Thermoablation

Am 25. Juni hat das Bürgerhospital nach pandemiebedingter Unterbrechung wieder zu einem medizin­ischen Fachkongress in die Deutsche Nationalbibliothek geladen: Unter der wissen­schaft­lichen Leitung von Dr. med. Christian Vorländer, Chefarzt der Klinik für Endokrine Chirurgie, und Prof. Dr. med. Hüdayi Korkusuz, Leiter der Sektion Thermoablation, fanden das 10. Frankfurter Symposium für Endokrine Chirurgie sowie der 2. Internationale Kongress für Thermoablation als gemeinsame Fachveranstaltung statt.

Folgen Sie uns auf unseren Social Media Kanälen